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[stag_image style=“no-filter“ src=“http://goms2014.ch/wp-content/uploads/2014/02/flagge-schweiz.jpeg“ alignment=“none“ url=““] 50, 3 % der Stimmberechtigten haben am 9.2. Ja zur Masseneinwanderungsinitiative der SVP gestimmt. Die Annahme der Initiative hat viele Schweizer geschockt. Warum konnte die SVP im Alleingang diese Abstimmung gewinnen? Auf was für einem Schweizbild gründet dieses Ja? Die SVP hat es geschafft, in den letzten zehn Jahren eine Vorstellung der Schweiz zu kreieren, die entfernter von der Realität nicht sein könnte. Dem Bild der Schweiz als unabhängiges, neutrales und konservatives Land steht die vernetzte, globale, innovative und zukunftsorientierte Schweiz entgegenen. In seinem Artikel „Schafft neue Bilder!“ ruft ZEIT-Journalist Mattias Daum dazu auf, neue Visionen für die Schweiz zu suchen und kritisiert die gegenwärtige Politik, die sich der Bildwelt der SVP unterwirft, anstatt neue zu zeichnen: „Die Parteistrategen aber verweigern sich dieser neuen Schweiz. Sie begeistern sich lieber für Schwingfeste, obschon sie noch nie am Sägemehl rochen. Sie jassen und jodeln, essen Zmorge auf Bauernhöfen, obschon sie in den Städten und Agglomerationen leben – und überall kleben sie eine Schweizerflagge drauf.“ Auf der Suche nach einer neuen Identität der Schweiz war in letzter Zeit besonders aktiv das Forum für Aussenpolitik (foraus) mit dem Ideenbattle: Zur Zukunft der Schweiz, dem am Freitag, 28.2. stattfindenden Nachfolgeanlass Operation Libero: Ein Neustart für die Schweiz und der Präsident des Thinkthanks, Nicolas Forster. So wirbt Forster in der ZEIT für eine Änderung der Politik. Eine Politik, die wieder Visionen vermittelt und den Schweizern klar macht, inwiefern sie von der internationalen Vernetzung des Landes im Alltag profitieren: „Die totale Souveränität ist eine ideologische Illusion. Sie führt in die Isolation.“ In einem weiteren Artikel lässt Forster die Schweiz zu einem Vorstellungsgespräch antanzen. Der Job, für die sich die Schweiz bewirbt, ist die Schweiz der Zukunft. Forsters Schweiz im Jahre 2030 ist sich bewusst, dass sie wegen und nicht trotz ihrer Offenheit erfolgreich ist.
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