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Noch ist offen, ob und wenn ja wie die Masseneinwanderungsinitiative (MEI) umgesetzt werden wird. Momentan ist ein neuer Cherfunterhändler ernannt, und bei den Parteien hat man sowieso bloss die Wahlen im Kopf. Wie das Dilemma zwischen den SVP-Kontingenten und der Personenfreizügigkeit bzw. den Bilateralen aufgelöst werden soll, weiss niemand. Am wahrscheinlichsten ist aber, dass es zu einer neuen Abstimmung kommen wird, bei der in irgendeiner Form gewählt werden kann zwischen einer Fortsetzung der Bilateralen und den SVP-Kontingenten. Darauf bereitet sich GomS vor und wird im Vorfeld mit Veranstaltungen und Diskussionsbeiträgen präsent sein. Wir freuen und über alle, die mit uns gegen die Nationalkonservativen und für eine offene und moderne Schweiz streiten.
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Mit grosser Befriedigung und Erleichterung nimmt GomS das klare Nein zu Ecopop zur Kenntnis. Ecopop war der Auslöser gewesen, GomS ins Leben zu rufen, wobei sich GomS drei Ziele setzte: Mit einem Schwergewicht bei urbanen und parteiungebundenen Milieus etwas beizutragen zu einem Nein bei Ecopop, und zu einem Nein bei der Masseneinwanderungsinitiative sowie für ein Ja zur Personenfreizügigkeitserweiterung auf Kroatien zu trommeln. Mit der Annahme zur Masseneinwanderungsinitiative sind die Karten in der Schweizer Politik aber neu gemischt worden. Der Erfolg gegen Ecopop ist nur ein Etappensieg. Es steht eine grosse Auseinandersetzung an über das Verhältnis der Schweiz zur EU, zum Fortbestand der Bilateralen, und es stellt sich verschärft die Frage, ob die Schweiz ein offenes, zukunftsoptimistisches Land sein will oder aber ob sie sich weiter abkapselt. Diese Diskussion muss breit geführt werden, die Schweiz braucht zukunftsfähige Visionen, das übliche Durchwursteln reicht nicht mehr. Und die Medien müssten endlich einmal vertieft recherchieren, woher die enorme Diskrepanz zwischen dem faktischen Stimmverhalten und der Dominanz der Ecopop-Befürworter in Foren und Online-Umfragen kommt. Das klare Nein zu Ecopop zeigt: Wenn die konstruktiven Kräfte im Lande zusammen spannen, finden sich Mehrheiten auch gegen den xenophoben Drittel im Land und gegen verwirrte Linksgrüne. Als Organisation und zusammen mit den Mitgliedern wird sich GomS die Frage stellen, wie man sich für die nächste Auseinandersetzung positioniert. Vorerst aber wird gefeiert! Kontakt für die Medien: Thomas Haemmerli, Präsident GomS, 079 664 96 54
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Die erste SRG-Umfrage zur Ecopop-Initiative zeigt relativ deutlich: 58 Prozent der Stimmbevölkerung würden ein Nein in die Urne legen, gerade mal 35 wären für die Initiative. Die Bevölkerung verlässt sich laut dieser Umfrage auf die Parteien, die zu einem Nein empfehlen. Auch sind lediglich 22 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Ecopop-Initiative die Zersiedlung bremst. Hat die Ecopop also keine Chance am 30. November? Der Politologe Mark Balsiger mahnt zur Vorsicht: Balsiger spricht hier die soziale Erwünschtheit an. In der Wissenschaft sieht man dies als Störfaktor bei Umfragen. EIn einfaches Beispiel: Auf die Frage, ob man ab und zu den Blick liest, würden viele verneinen. Dies aus dem einfachen Grund, dass diese Befragten denken, dass sie besser dastehen, wenn sie angeben, die NZZ zu lesen. Die soziale Erwünschtheit ist also ein Phänomen, das man bei solchen Umfragen nicht ausschalten kann. Was heisst das für die Ecopop-Abstimmung? Schwierig zu sagen aber es kann ähnlich rauskommen, wie bei der Minarett-Abstimmung. Ein weiteres Indiz dafür, sind die Voten aus der SVP-Basis. Zwar ist die Partei-Spitze entschieden dagegen, doch hat die Baselbieter Sektion gezeigt, dass die Basis auch ganz anders ticken kann. Dazu kommen jene Stimmbürger, die keiner Partei angehören. Die SRG-Umfrage zeigt, wie die parteipolitisch Ungebundenen Personen im Land denken über die Initiative. «Gerade bei Migrationsfragen ist diese Gruppe am stärksten hin und her gerissen zwischen den Argumenten. Unsere Umfrage zeigt, dass in dieser Gruppe bis zu 50 Prozent zustimmen könnten», sagt Claude Longchamp, Leiter gfs.bern, auf srf.ch. Wir bleiben damit also trotz einer eigentlich erfreulichen Nachricht im Ungewiss. Abwarten und Tee trinken? Auf keinen Fall! Denn die Umfrage zeigt auch, dass 7 Prozent noch unentschlossen sind und 14 Prozent eher dafür. Zusammen sind das 21 Prozent, die noch umgestimmt werde könnten. Grund genug, aktiv zu werden. Wir helfen dir dabei: Mit unserem Argumentarium, das man auch gut vermailen kann, hast du schlagfertige Argumente in der Hand, um einige dieser 21 Prozent umzustimmen. Bis zum Tag X veranstalten wir zudem noch zahlreiche Events, wie zum Beispiel Podiumsdiskussionen oder Film-Vorführungen.
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Die „Frauenstimmen gegen den Krieg“ haben zehn schlagkräftige Argumente gegen die Ecopop-Initaitive aufgestellt. Sie fordern in einem Kurzargumentarium und einem Grundlagenpapier eine gerechte und wirksame Umweltpolitik statt rassistische Scheinlösungen, die Respektierung der reproduktiven und sexuellen Rechte von Frauen sowie keine Familienplanung, die zwischen «wertvollem» und «minderwertigem» Leben unterscheidet.

Im Moment gibt es die beiden Papiere als pdf. Ab Mitte September sind sie gegen einen kleinen Unkostenbeitrag auch in gedruckter Version, als Broschüre bzw. Flyer, erhältlich.

„Frauenstimmen gegen den Krieg“ ist eine Aktions- und Diskussionsgruppe, die 2001 von der damaligen cfd-Frauenstelle für Friedensarbeit initiiert wurde und sich bis heute kritisch mit Themen wie Militarisierung, Sicherheit, Neoliberalismus etc. auseinandersetzt.

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Balthasar Glättli, Nationalrat der Grünen, und die Gesellschaft offene & moderne Schweiz touren mit einer Lesereihe gegen die Ecopop-Initiative durch Schweizer Kleinstädte – Ziele sind u.a. Aarau, Baden, Wohlen, Schaffhausen. Nachdem die Masseneinwanderungsinitiative vor allem in Kleinstädten und Agglomeration knapp angenommen wurde, ist es ihr Ziel, mithilfe der Bevölkerung die Ecopop-Initiative zu versenken. Aarau 6 Die Ecopop-Volks¬initiative kommt Ende November 2014 zur Abstimmung. Sie will die Zuwanderung massiv beschränken und fordert, zehn Prozent der finanziellen Mittel in der Entwicklungszusammenarbeit in die Familienplanung zu investieren. Das Buch Die unheimlichen Ökologen  von Balthasar Glättli und Pierre-Alain Niklaus kritisiert die Vermischung von Ökologie und Bevölkerungspolitik und stellt dar, in welche menschenfeindlichen Denktraditionen sich Ecopop einreiht. Die Autoren argumentieren für ein Verständnis von Ökologie, das die Menschen und ihre Grundrechte ins Zentrum stellt. “Dichtestress” ist das neue Modewort, um gegen Ausländer zu hetzen. In seinem Buch  “Der Zug ist voll” nimmt Thomas Haemmerli mit berühmten Kolumnisten den Begriff satirisch aufs Korn. Anlässlich der Abstimmung zur Initiative tourt Balthasar Glättli mit Thomas Haemmerli, Autor von “Der Zug ist voll” und Präsident von GomS durch die Schweiz.

Am 3. September diskutieren die beiden in der Stadtbibliothek Aarau  über Ecopop und lesen Ausschnitte aus ihren Büchern.

Für weitere Auskünfte stehen zur Verfügung:
Cathrine Lutz, Gesellschaft offene & moderne Schweiz GomS +41 79 466 20 56, cathrinelutz@gmail.com Mirjam Kosch, Grüne Partei Aarau +41 79 464 59 51, mirjam.kosch@bluewin.ch GomS Lesetournee: 1. Lesung: Mittwoch 3. September, Stadtbibliothek Aarau, 19:15 Uhr, Eintritt gratis 2. Lesung: Donnerstag 11. September, Sternensaal Wohlen, 19:30 Uhr, Eintritt gratis 3. Lesung: Donnerstag 18. September, Fasskeller Schaffhausen, 19:30 Uhr, Eintritt gratis 3. Lesung: Donnerstag 23. Oktober, Kino Royal Baden, 19:30 Uhr, Eintritt gratis Die Anlässe sind organisiert von GomS – Gesellschaft offene & moderne Schweiz und den lokalen Grünen Parteien. Alle engagieren sich im Kampf gegen Ecopop.
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[stag_two_third]Am Montag, 12. Mai, wurde im Karl der Grosse heftig über das Thema Wachstum debattiert. Wie viel Wachstum wollen und brauchen wir? Was für Konsequenzen hätte weniger Wachstum für die Schweiz? Und wie hängen Wachstum und Ökologie zusammen? GomS hat in Zusammenarbeit mit der jungen Zeitschrift dieperspektive und Karl der Grosse das Podium zum Thema Wachstum organisiert und lud namhafte Vertreter ein. photo 1 Teilnehmer waren (v.l.n.r.) Peter Niggli, Geschäftsführer von Alliance Sud, Markus Diem Meier, Wirtschaftsjournalist beim Tagesanzeiger,  Hanspeter Guggenbühl, Autor von „Schluss mit dem Wachstumswahn“, Bastien Girod, Nationalrat Grüne, Philipp Bauer vom Schweizerischer Arbeitgeberverband und Cornelia Keller, Vizepräsidentin Ecopop.

Gegner und Befürworter kreuzten die Klingen

Der Moderator Daniel Frei hatte eine grosse Aufgabe vor sich. Wachstum sei ein schwieriger Begriff und das Thema derart komplex. Deshalb wolle er keine Expertenrunde, sondern dem Publikum auch die Chance geben, sich zu diesem Thema zu äussern. So fragte er das Publikum, was es überhaupt unter Wachstum verstehe und wer Wachstumsbefürworter oder Wachstumsgegner sei. ecopop-1024x768 Auch eine Vertreterin der Ecopop-Initiative, Cornelia Keller, war anwesend. Die Ecopop-Initiative geht davon aus, dass mit der Beschränkung der Zuwanderung das Wachstum beschränkt und ökologische Probleme gelöst werden können. Hans-Peter Guggenbühl ist ein starker Wachstumskritiker. Er hat die Bücher „Schluss mit dem Wachstumswahn“ und „Energiewende. Und wie sie gelingen kann“ verfasst und ist Passivmitglied der Ecopop-Intitiative. Doch auch Guggenbühl findet nur gewisse Teile der Initiative sinnvoll. Bezüglich Bevölkerungswachstum führe die Initiative nicht zu einem starken Bevölkerungsrückgang, wie Guggenbühl in einem kürzlich veröffentlichten Text nachrechnet.             bastien-girod-1024x768Für Bastien Girod führt Wachstum in der Schweiz nicht zu mehr Lebensqualität. Ihm zufolge leben wir in einer Macht- und nicht in einer Marktwirtschaft. Der Zugang der Ecopop-Initaitive sei jedoch nicht die Lösung für Wachstumsprobleme. Sie löse auch keine ökologischen Probleme. Im Gegenteil führe die Beschränkung der Zuwanderung  zu noch mehr sozialer Ungerechtigkeit. Die sozial Schwächeren würden leiden, die mit dem kleinsten Fussabdruck, weil mit einer solch starken Beschränkung der Zuwanderung der Saisonnierstatus und das Verbot von Familiennachzug wieder eingeführt würde. Diejenigen mit dem grössten Fussabdruck, die Reichen, werde man hingegen nicht anfassen. Auch Peter Niggli ist gegen die Ecopop-Initiative. In den Drittweltstaaten wüssten die Frauen, wie man ein Kondom benütze. Es gehe um mehr als nur Geburtenkontrolle: Bildung und der Schutz der Frau müsse gefördert werden, damit sich die Frauen emanzipieren könnten. Einfach Kondome an Frauen zu verteilen sei zwecklos. lacher-1024x768 Philipp Bauer vom Arbeitgeberverband hielt fest, Wirtschaftswachstum bedeute auch Innovation. Es sei falsch, das Wirtschaftswachstum herunterfahren, um weniger Migration zu haben. Wenn man die Zuwanderung stoppe, könne man sich u.a. die Sozialwerke nicht mehr leisten. Auch Markus Diem Meier regte sich auf: Gegen oder für Wachstum zu sein, sei zu simplifizierend. Ecopop sei darum  ein totaler Etikettenschwindel. Es war eine interessante und hitzige Diskussion. Jede Person hatte eine andere Vorstellung davon, was Wachstum bedeutet, was eine klare Diskussion erschwerte. Am Schluss der Diskussion mischten sich auch Zuschauer ein, die sich gegen den Konsum von Fleischprodukten stellten. tierprodukte_3-1024x768 Auch eine weitere Person mischte sich ein, ein bärtiger Mann hielt einen Sack Zwiebeln hoch, die er aus einem Container eines Lebensmittelgeschäftes herausgefischt habe. Das sei typisch für unsere Konsumgesellschaft, die alles wegwerfe. Ein Votum aus dem Zuschauerraum stellte hierzu fest: Der Begriff Wachstum dürfe nicht mit dem Verbrauch oder dem Konsum gleichgesetzt werden. GomS wird sich weiterhin mit dem Thema befassen und ist bereits in Vorbereitung einer weiteren Podiumsdiskussion zum Thema Wachstum und Ecopop. [/stag_two_third]
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wachsdumm_podiumWieviel Wachstum wollen und brauchen wir?

 Was für Konsequenzen hätte weniger Wachstum für die Schweiz?

Und wie hängen Wachstum und Ökologie zusammen?

Ist Bevölkerungswachstum schlecht für die Umwelt?

Voraussichtlich im November wird über die Ecopop-Initiative abgestimmt. Ecopop möchte die Zuwanderung beschränken, um das Wachstum zu begrenzen und damit die Umwelt zu schonen. Aus aktuellem Anlass diskutieren wir über Wachtsum und dessen Folgen für die Wirtschaft und die Umwelt.

Termin: 12 Mai 2014, 19.30 Uhr

Ort: Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich

Referenten:

  • Bastien Girod (GP)

  • Peter Niggli, Geschäftsleiter Alliance Sud (oder Vertreter)

  • Markus Diem Meier (Tagesanzeiger, Wirtschaftsjournalist)

  • Hans-Peter Guggenbühl (“Schluss mit dem Wachstumswahn”, “die Energiewende”)

  • Daniela Lützelschwab (Schweizerischer Arbeitgeberverband)

Moderation: Daniel Frei

Podium von dieperspektive, Karl der Grosse und Gesellschaft offene & moderne Schweiz – GomS   Kontakt:

Cathrine Lutz, Gesellschaft offene & moderne Schweiz – GomS: lutz@goms2014.ch +41 79 466 20 56

Simon Jacoby, dieperspektive simon@dieperspektive.ch +41 78 808 42 50

 
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