Good Contents Are Everywhere, But Here, We Deliver The Best of The Best.Please Hold on!
Your address will show here +12 34 56 78
Mit grosser Befriedigung und Erleichterung nimmt GomS das klare Nein zu Ecopop zur Kenntnis. Ecopop war der Auslöser gewesen, GomS ins Leben zu rufen, wobei sich GomS drei Ziele setzte: Mit einem Schwergewicht bei urbanen und parteiungebundenen Milieus etwas beizutragen zu einem Nein bei Ecopop, und zu einem Nein bei der Masseneinwanderungsinitiative sowie für ein Ja zur Personenfreizügigkeitserweiterung auf Kroatien zu trommeln. Mit der Annahme zur Masseneinwanderungsinitiative sind die Karten in der Schweizer Politik aber neu gemischt worden. Der Erfolg gegen Ecopop ist nur ein Etappensieg. Es steht eine grosse Auseinandersetzung an über das Verhältnis der Schweiz zur EU, zum Fortbestand der Bilateralen, und es stellt sich verschärft die Frage, ob die Schweiz ein offenes, zukunftsoptimistisches Land sein will oder aber ob sie sich weiter abkapselt. Diese Diskussion muss breit geführt werden, die Schweiz braucht zukunftsfähige Visionen, das übliche Durchwursteln reicht nicht mehr. Und die Medien müssten endlich einmal vertieft recherchieren, woher die enorme Diskrepanz zwischen dem faktischen Stimmverhalten und der Dominanz der Ecopop-Befürworter in Foren und Online-Umfragen kommt. Das klare Nein zu Ecopop zeigt: Wenn die konstruktiven Kräfte im Lande zusammen spannen, finden sich Mehrheiten auch gegen den xenophoben Drittel im Land und gegen verwirrte Linksgrüne. Als Organisation und zusammen mit den Mitgliedern wird sich GomS die Frage stellen, wie man sich für die nächste Auseinandersetzung positioniert. Vorerst aber wird gefeiert! Kontakt für die Medien: Thomas Haemmerli, Präsident GomS, 079 664 96 54
0

Wir sind entäuscht über die Annahme der SVP-Abschottungsinitiative. Offenbar ist es uns Gegnern nicht genügend gelungen, plausibel zu vermitteln, welche Nachteile und Unwägbarkeiten mit der Annahme der Initiative verbunden sind. Mit Enttäuschung nimmt GomS den Ausgang des Abstimmungssonntag zur Kenntnis. Den Gegnerinnen und Gegner der Initiative ist es nicht genügend gelungen, der Bevölkerung klar zu machen, dass die SVP-Initiative keine Probleme löst. Bemerkenswert ist, dass die Initiative vor allem dort hohe Ja-Anteile holte, wo es wenig Zuwanderung gibt. Das belegt, dass die Zustimmung eher von Befindlichkeiten als von faktischen Problemlagen herrührt. GomS wird sich in den nächsten Monaten Gedanken darüber machen, wie die Vorteile einer offenen Migrationspolitik besser kommuniziert und vermittelt werden können. Und nimmt unverzüglich den Kampf gegen die Ecopop-Initiative auf, die noch viel radikaler ist, als die heute angenommene Initiative der SVP.
0

haemmerli_essay (verschoben)-page-001

„Dichtestress“ in der Schweiz?

 Die Schweiz ist ein kleines, sauberes und perfekt organisiertes Land, in dem es sich gut leben und arbeiten lässt. Doch so manch besorgter eidgenössischer Gralshüter will nun die Schotten dicht machen und die „übermässige“ Einwanderung begrenzen. Anfang Februar entscheiden die Schweizer Bürger über die SVP-Initiative, im Verlauf des Jahres dann über Ecopop. Beide richten sich gegen Ausländer, beide würden das Ende der Personenfreizügigkeit bedeuten und die bilateralen Verträge mit der EU in Frage stellen.

Doch ist der Zug wirklich voll? Im gleichnamigen Essayband (erscheint am 10. Januar) beschäftigen sich verschiedene Schweizer Kolumnisten, Autoren und Satiriker unter anderem mit den Themen „Masseneinwanderung“, „Ecopop“ und „Dichtestress“.

 Es polemisieren: Thomas Haemmerli, Manfred Papst, Wolfgang Bortlik, Renata Burckhard, Michèle Roten, Constantin Seibt, Philipp Tingler, Dieter Meier, Peter Bodenmann, Köbi Gantenbein, Gerhard Meister, Peter Schneider, Christoph Virchow, Brida von Castelberg und Susanne Zahnd. (Im Anhang erfahren Sie mehr zu den Autoren und ihren Beiträgen)

 

Lesungstermine:

Lesungen Zürich:

Mittwoch, 22. Januar um 19 Uhr: Paranoia City Buch und Wein (Ankerstrasse 12, 8004 Zürich) mit anschliessendem Apéro

Es lesen Constantin Seibt, Wolfgang Bortlik und Thomas Haemmerli.

Donnerstag, 23. Januar um 20:30 Uhr: Orell Füssli Buchhandlung am Bellevue (Theaterstrasse 8 , 8001 Zürich)  mit anschliessendem Apéro

Renata Burckhardt, Michèle Roten, Philipp Tingler & Thomas Haemmerli lesen und signieren. Lesung in Bern: Donnerstag, 30. Januar um 19.30 Uhr in der Münstergass-Buchhandlung (Münstergasse 33, 3011 Bern) Mit Bund-Kolumnistin Renata Burckhardt und Herausgeber Thomas Haemmerli    
0

Flyer_A6_GomS_1401071Am 18. Januar um 14:45 Uhr zeigen Prominente sowie Bürgerinnen und Bürger im Kreis 4, Flagge gegen die SVP-Abschottungsinitiative. Im Kreis 4, einem der Quartiere mit dem höchsten Ausländeranteil der Schweiz, ist man sich Zuwanderung gewohnt und regiert nicht mir Panik. Gemeinsam versammeln sich alle auf dem Helvetiaplatz mit ihren Stimmcouverts zu einer Landsgemeinde. Dann stimmen alle bei der Post Molkenstrasse brieflich ab. Flyer_A6_GomS_1401072 Vor der Landsgemeinde treffen sich Prominente von links bis rechts im Volkshaus. Fürs Happening zugesagt haben mehr als der halbe Stadtrat: Sicher abstimmen werden Stadtpräsidentin Mauch sowie die Stadträte Gerold Lauber (CVP), Daniel Leupi (Grüne), Claudia Nielsen (SP), Andres Türler (FDP) und Richard Wolff (AL) sowie Stadtratskandidaten. Fest zugesagt haben die Nationalräte Christa Markwalder (FDP), Balthasar Glättli (Grüne) und Doris Fiala (FDP), der ehemalige Avenir Suisse-Direktor Thomas Held, Regisseur und Produzent Samir und weitere. Die Liste wird laufend aktualisiert.
0