Good Contents Are Everywhere, But Here, We Deliver The Best of The Best.Please Hold on!
Your address will show here +12 34 56 78

Die „Frauenstimmen gegen den Krieg“ haben zehn schlagkräftige Argumente gegen die Ecopop-Initaitive aufgestellt. Sie fordern in einem Kurzargumentarium und einem Grundlagenpapier eine gerechte und wirksame Umweltpolitik statt rassistische Scheinlösungen, die Respektierung der reproduktiven und sexuellen Rechte von Frauen sowie keine Familienplanung, die zwischen «wertvollem» und «minderwertigem» Leben unterscheidet.

Im Moment gibt es die beiden Papiere als pdf. Ab Mitte September sind sie gegen einen kleinen Unkostenbeitrag auch in gedruckter Version, als Broschüre bzw. Flyer, erhältlich.

„Frauenstimmen gegen den Krieg“ ist eine Aktions- und Diskussionsgruppe, die 2001 von der damaligen cfd-Frauenstelle für Friedensarbeit initiiert wurde und sich bis heute kritisch mit Themen wie Militarisierung, Sicherheit, Neoliberalismus etc. auseinandersetzt.

0

Balthasar Glättli, Nationalrat der Grünen, und die Gesellschaft offene & moderne Schweiz touren mit einer Lesereihe gegen die Ecopop-Initiative durch Schweizer Kleinstädte – Ziele sind u.a. Aarau, Baden, Wohlen, Schaffhausen. Nachdem die Masseneinwanderungsinitiative vor allem in Kleinstädten und Agglomeration knapp angenommen wurde, ist es ihr Ziel, mithilfe der Bevölkerung die Ecopop-Initiative zu versenken. Aarau 6 Die Ecopop-Volks¬initiative kommt Ende November 2014 zur Abstimmung. Sie will die Zuwanderung massiv beschränken und fordert, zehn Prozent der finanziellen Mittel in der Entwicklungszusammenarbeit in die Familienplanung zu investieren. Das Buch Die unheimlichen Ökologen  von Balthasar Glättli und Pierre-Alain Niklaus kritisiert die Vermischung von Ökologie und Bevölkerungspolitik und stellt dar, in welche menschenfeindlichen Denktraditionen sich Ecopop einreiht. Die Autoren argumentieren für ein Verständnis von Ökologie, das die Menschen und ihre Grundrechte ins Zentrum stellt. “Dichtestress” ist das neue Modewort, um gegen Ausländer zu hetzen. In seinem Buch  “Der Zug ist voll” nimmt Thomas Haemmerli mit berühmten Kolumnisten den Begriff satirisch aufs Korn. Anlässlich der Abstimmung zur Initiative tourt Balthasar Glättli mit Thomas Haemmerli, Autor von “Der Zug ist voll” und Präsident von GomS durch die Schweiz.

Am 3. September diskutieren die beiden in der Stadtbibliothek Aarau  über Ecopop und lesen Ausschnitte aus ihren Büchern.

Für weitere Auskünfte stehen zur Verfügung:
Cathrine Lutz, Gesellschaft offene & moderne Schweiz GomS +41 79 466 20 56, cathrinelutz@gmail.com Mirjam Kosch, Grüne Partei Aarau +41 79 464 59 51, mirjam.kosch@bluewin.ch GomS Lesetournee: 1. Lesung: Mittwoch 3. September, Stadtbibliothek Aarau, 19:15 Uhr, Eintritt gratis 2. Lesung: Donnerstag 11. September, Sternensaal Wohlen, 19:30 Uhr, Eintritt gratis 3. Lesung: Donnerstag 18. September, Fasskeller Schaffhausen, 19:30 Uhr, Eintritt gratis 3. Lesung: Donnerstag 23. Oktober, Kino Royal Baden, 19:30 Uhr, Eintritt gratis Die Anlässe sind organisiert von GomS – Gesellschaft offene & moderne Schweiz und den lokalen Grünen Parteien. Alle engagieren sich im Kampf gegen Ecopop.
0

[stag_two_third]Am Montag, 12. Mai, wurde im Karl der Grosse heftig über das Thema Wachstum debattiert. Wie viel Wachstum wollen und brauchen wir? Was für Konsequenzen hätte weniger Wachstum für die Schweiz? Und wie hängen Wachstum und Ökologie zusammen? GomS hat in Zusammenarbeit mit der jungen Zeitschrift dieperspektive und Karl der Grosse das Podium zum Thema Wachstum organisiert und lud namhafte Vertreter ein. photo 1 Teilnehmer waren (v.l.n.r.) Peter Niggli, Geschäftsführer von Alliance Sud, Markus Diem Meier, Wirtschaftsjournalist beim Tagesanzeiger,  Hanspeter Guggenbühl, Autor von „Schluss mit dem Wachstumswahn“, Bastien Girod, Nationalrat Grüne, Philipp Bauer vom Schweizerischer Arbeitgeberverband und Cornelia Keller, Vizepräsidentin Ecopop.

Gegner und Befürworter kreuzten die Klingen

Der Moderator Daniel Frei hatte eine grosse Aufgabe vor sich. Wachstum sei ein schwieriger Begriff und das Thema derart komplex. Deshalb wolle er keine Expertenrunde, sondern dem Publikum auch die Chance geben, sich zu diesem Thema zu äussern. So fragte er das Publikum, was es überhaupt unter Wachstum verstehe und wer Wachstumsbefürworter oder Wachstumsgegner sei. ecopop-1024x768 Auch eine Vertreterin der Ecopop-Initiative, Cornelia Keller, war anwesend. Die Ecopop-Initiative geht davon aus, dass mit der Beschränkung der Zuwanderung das Wachstum beschränkt und ökologische Probleme gelöst werden können. Hans-Peter Guggenbühl ist ein starker Wachstumskritiker. Er hat die Bücher „Schluss mit dem Wachstumswahn“ und „Energiewende. Und wie sie gelingen kann“ verfasst und ist Passivmitglied der Ecopop-Intitiative. Doch auch Guggenbühl findet nur gewisse Teile der Initiative sinnvoll. Bezüglich Bevölkerungswachstum führe die Initiative nicht zu einem starken Bevölkerungsrückgang, wie Guggenbühl in einem kürzlich veröffentlichten Text nachrechnet.             bastien-girod-1024x768Für Bastien Girod führt Wachstum in der Schweiz nicht zu mehr Lebensqualität. Ihm zufolge leben wir in einer Macht- und nicht in einer Marktwirtschaft. Der Zugang der Ecopop-Initaitive sei jedoch nicht die Lösung für Wachstumsprobleme. Sie löse auch keine ökologischen Probleme. Im Gegenteil führe die Beschränkung der Zuwanderung  zu noch mehr sozialer Ungerechtigkeit. Die sozial Schwächeren würden leiden, die mit dem kleinsten Fussabdruck, weil mit einer solch starken Beschränkung der Zuwanderung der Saisonnierstatus und das Verbot von Familiennachzug wieder eingeführt würde. Diejenigen mit dem grössten Fussabdruck, die Reichen, werde man hingegen nicht anfassen. Auch Peter Niggli ist gegen die Ecopop-Initiative. In den Drittweltstaaten wüssten die Frauen, wie man ein Kondom benütze. Es gehe um mehr als nur Geburtenkontrolle: Bildung und der Schutz der Frau müsse gefördert werden, damit sich die Frauen emanzipieren könnten. Einfach Kondome an Frauen zu verteilen sei zwecklos. lacher-1024x768 Philipp Bauer vom Arbeitgeberverband hielt fest, Wirtschaftswachstum bedeute auch Innovation. Es sei falsch, das Wirtschaftswachstum herunterfahren, um weniger Migration zu haben. Wenn man die Zuwanderung stoppe, könne man sich u.a. die Sozialwerke nicht mehr leisten. Auch Markus Diem Meier regte sich auf: Gegen oder für Wachstum zu sein, sei zu simplifizierend. Ecopop sei darum  ein totaler Etikettenschwindel. Es war eine interessante und hitzige Diskussion. Jede Person hatte eine andere Vorstellung davon, was Wachstum bedeutet, was eine klare Diskussion erschwerte. Am Schluss der Diskussion mischten sich auch Zuschauer ein, die sich gegen den Konsum von Fleischprodukten stellten. tierprodukte_3-1024x768 Auch eine weitere Person mischte sich ein, ein bärtiger Mann hielt einen Sack Zwiebeln hoch, die er aus einem Container eines Lebensmittelgeschäftes herausgefischt habe. Das sei typisch für unsere Konsumgesellschaft, die alles wegwerfe. Ein Votum aus dem Zuschauerraum stellte hierzu fest: Der Begriff Wachstum dürfe nicht mit dem Verbrauch oder dem Konsum gleichgesetzt werden. GomS wird sich weiterhin mit dem Thema befassen und ist bereits in Vorbereitung einer weiteren Podiumsdiskussion zum Thema Wachstum und Ecopop. [/stag_two_third]
0

wachsdumm_podiumWieviel Wachstum wollen und brauchen wir?

 Was für Konsequenzen hätte weniger Wachstum für die Schweiz?

Und wie hängen Wachstum und Ökologie zusammen?

Ist Bevölkerungswachstum schlecht für die Umwelt?

Voraussichtlich im November wird über die Ecopop-Initiative abgestimmt. Ecopop möchte die Zuwanderung beschränken, um das Wachstum zu begrenzen und damit die Umwelt zu schonen. Aus aktuellem Anlass diskutieren wir über Wachtsum und dessen Folgen für die Wirtschaft und die Umwelt.

Termin: 12 Mai 2014, 19.30 Uhr

Ort: Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich

Referenten:

  • Bastien Girod (GP)

  • Peter Niggli, Geschäftsleiter Alliance Sud (oder Vertreter)

  • Markus Diem Meier (Tagesanzeiger, Wirtschaftsjournalist)

  • Hans-Peter Guggenbühl (“Schluss mit dem Wachstumswahn”, “die Energiewende”)

  • Daniela Lützelschwab (Schweizerischer Arbeitgeberverband)

Moderation: Daniel Frei

Podium von dieperspektive, Karl der Grosse und Gesellschaft offene & moderne Schweiz – GomS   Kontakt:

Cathrine Lutz, Gesellschaft offene & moderne Schweiz – GomS: lutz@goms2014.ch +41 79 466 20 56

Simon Jacoby, dieperspektive simon@dieperspektive.ch +41 78 808 42 50

 
0

bfd78b88-1fc3-4f51-8d0e-22e876cc5937-bestSizeAvailableEcopop stellt Wirtschaftswachstum grundsätzlich zur Diskussion. „Wachstum“ ist aber nicht gleich „Wachstum“. Eine differenzierte Betrachtung tut not. Der Kommentar von Markus Diem Meier, Wirtschaftsjournalist beim «Tages-Anzeiger» erklärt die Grundlagen. Den lesenswerten Artikel findet man hier.
0

[stag_image style=“no-filter“ src=“http://goms2014.ch/wp-content/uploads/2014/02/flagge-schweiz.jpeg“ alignment=“none“ url=““] 50, 3 % der Stimmberechtigten haben am 9.2. Ja zur Masseneinwanderungsinitiative der SVP gestimmt. Die Annahme der Initiative hat viele Schweizer geschockt. Warum konnte die SVP im Alleingang diese Abstimmung gewinnen? Auf was für einem Schweizbild gründet dieses Ja? Die SVP hat es geschafft, in den letzten zehn Jahren eine Vorstellung der Schweiz zu kreieren, die entfernter von der Realität nicht sein könnte. Dem Bild der Schweiz als unabhängiges, neutrales und konservatives Land steht die vernetzte, globale, innovative und zukunftsorientierte Schweiz entgegenen. In seinem Artikel „Schafft neue Bilder!“ ruft ZEIT-Journalist Mattias Daum dazu auf, neue Visionen für die Schweiz zu suchen und kritisiert die gegenwärtige Politik, die sich der Bildwelt der SVP unterwirft, anstatt neue zu zeichnen: „Die Parteistrategen aber verweigern sich dieser neuen Schweiz. Sie begeistern sich lieber für Schwingfeste, obschon sie noch nie am Sägemehl rochen. Sie jassen und jodeln, essen Zmorge auf Bauernhöfen, obschon sie in den Städten und Agglomerationen leben – und überall kleben sie eine Schweizerflagge drauf.“ Auf der Suche nach einer neuen Identität der Schweiz war in letzter Zeit besonders aktiv das Forum für Aussenpolitik (foraus) mit dem Ideenbattle: Zur Zukunft der Schweiz, dem am Freitag, 28.2. stattfindenden Nachfolgeanlass Operation Libero: Ein Neustart für die Schweiz und der Präsident des Thinkthanks, Nicolas Forster. So wirbt Forster in der ZEIT für eine Änderung der Politik. Eine Politik, die wieder Visionen vermittelt und den Schweizern klar macht, inwiefern sie von der internationalen Vernetzung des Landes im Alltag profitieren: „Die totale Souveränität ist eine ideologische Illusion. Sie führt in die Isolation.“ In einem weiteren Artikel lässt Forster die Schweiz zu einem Vorstellungsgespräch antanzen. Der Job, für die sich die Schweiz bewirbt, ist die Schweiz der Zukunft. Forsters Schweiz im Jahre 2030 ist sich bewusst, dass sie wegen und nicht trotz ihrer Offenheit erfolgreich ist.
1

Die Gesellschaft offene & moderne Schweiz (GomS) unterstützt das Bündnis „Für eine offene und solidarische Schweiz“ und ruft zur Teilnahme an der Kundgebung vom Samstag, 1.3. ab 14:30 auf dem Bundesplatz auf.

GomS setzt sich in ausländerpolitischen Fragen für eine Öffnung der Schweiz ein und arbeitet mit allen Kräften zusammen, die diese Anliegen teilen. So nahmen an der Landsgemeinde auf dem Zürcher Helvetiaplatz Stände- und National-, Kantons- und Gemeinderäte und -innen von AL bis zur FDP teil. Wir begrüssen im Nachgang zur Abstimmung über die Masseneinwanderungsinitiative der SVP alle Aktivitäten von Bürgerinnen und Bürgern, Parteien und Verbänden, die sich gegen den Geist der Abschottung richten.

  Das “Bündnis für eine offene und solidarische Schweiz” (Link) organisiert am kommenden 1. März eine Kundgebung. Das Bündnis setzt sich für eine offene und solidarische Schweiz und für gute und geregelte Beziehungen mit der europäischen Union ein. GomS unterstützt diese Ziele und ruft daher zur Teilnahme an  der Kundgebung auf und tritt auch dem Bündnis bei.

GomS steht mit dem Bündnis sowie mit anderen Kräften in Kontakt, die sich nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative für die Erhaltung der Personenfreizügigkeit einsetzen, und will damit einen Beitrag zur Koordination und Bündelung der Kräfte leisten.

Banner_d

0

Bildschirmfoto 2014-02-20 um 11.32.03Am 1. März findet auf dem Bundesplatz eine Kundgebung „Für eine offene und solidarische Schweiz“ (Link zum zugehörigen Facebook-Event) statt. Organisiert wird die Kundgebung vom Bündnis für eine offene und solidarische Schweiz, das als Reaktion auf das Ja zur „Masseneinwanderungsinitiative“ vom 9. Februar gebildet wurde. Ziel der Kundgebung: sich solidarisch zu den 1,8 Mio. Ausländern in der Schweiz zu bekennen. Die Organisatoren befürchten einen massiven Abbau der Rechte von Migrantinnen und Migranten. Aufenthaltssicherheit und das Recht, mit der eigenen Familie zusammenzuleben, sei wichtig für eine gute Integration. Die mögliche Wiedereinführung vom Saisonnierstatus sei zu verhindern. Ausserdem möchten die Teilnehmer der Kundgebung zeigen, dass die Ausländer in der Schweiz einen wesentlichen Beitrag zum Wohlstand, zu Lebensqualität und zur kulturellen Vielfalt in der Schweiz leisten. Ziel des Bündnisses ist, die guten Beziehungen zu den europäischen Nachbarstaaten erhalten und Abschottungstendenzen der Schweiz zu verhindern. Die Organisation spricht sich weiter dezidiert gegen die Ecopop-Initiative aus, über die wahrscheinlich Ende 2014 oder Anfang 2015 abgestimmt wird. Wie GomS ist auch das Bündnis der Meinung, dass diese Initiative noch viel radikaler ist und um jeden Preis verhindert werden muss. Wann: Samstag, 1. März, 14:30 Wo: Bern, Bundesplatz Link zum Event auf Facebook  
0

PREVIOUS POSTSPage 1 of 6NO NEW POSTS